OMR 2026 Recap: KI, Search & neue Geschäftsmodelle – Highlights aus Hamburg

Hamburg im Ausnahmezustand: Am 5. und 6. Mai verwandelte sich das Messegelände für rund 70.000 Besucher wieder in das Epizentrum der digitalen Marketing Welt. Wir waren vor Ort, um für euch und unsere Kunden die wichtigsten Impulse, Tech-Trends und Strategien mitzunehmen.

Die wichtigsten Learnings der OMR 2026 auf einen Blick:

  • KI verändert nicht nur die Content-Produktion, sondern die gesamte Sichtbarkeitslogik.
  • SEO und GEO wachsen zusammen, bleiben aber unterschiedliche Disziplinen.
  • Marken müssen von Menschen und KI-Systemen verstanden, bewertet und zitiert werden.
  • Datenqualität wird im Search-, Local- und Commerce-Kontext zum Wettbewerbsvorteil.
  • Agentic AI verschiebt Marketing von Tool-Nutzung hin zu Prozessautomatisierung.
  • Vertrauen, Community und echte Expertise gewinnen an Wert, weil generischer KI-Content zunimmt.

Inhalt

OMR 2026: Laut, bunt und fest im Griff von KI

Laut, bunt und vollgepackt mit Informationen – so kennen und lieben wir das OMR Festival. Auch in diesem Jahr war die Stimmung energiegeladen, doch zwischen den Masterclasses und Vorträgen lag eine spürbare Ernsthaftigkeit in der Luft: Die Spielregeln im Marketing werden durch Künstliche Intelligenz gerade neu geschrieben. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und hier sind unsere persönlichen Highlights:

Highlights an Speakern & ihren Take-aways

Philipp Klöckner: Beyond the AI Hype: Wo wir wirklich stehen und was uns erwartet

Für uns ganz klar das inhaltliche Highlight der OMR 2026: Die Keynote von Philipp „Pip“ Klöckner. Wie gewohnt lieferte er und machte direkt zu Beginn klar, dass die KI-Entwicklung nicht stagniert, sondern massiv an Fahrt aufnimmt. KI entwickelt sich vom simplen Chatbot hin zu autonomen „Agenten“ (Agentic AI), die bald stundenlang selbständig komplette Workflows abarbeiten.

Hier sind Pips wichtigste Take-aways:

Die Erstellungskosten für Texte tendieren gegen Null. Inzwischen gibt es im Netz mehr KI-Texte als menschliche Inhalte. Klöckners Prognose: Echter, von Menschen kreierter Content wird bald eine Art „Bio-Siegel“ brauchen, um Vertrauen zu schaffen und aus der Masse herauszustechen.

Während ChatGPT den privaten Consumer-Markt dominiert, wandern die großen B2B-Budgets aktuell massiv zu Anthropic (Claude). Wer KI einmal tief in seine Unternehmensprozesse (z. B. ins Coding) einbindet, wechselt so schnell nicht mehr.

Google besitzt den ultimativen Burggraben aus eigener Hardware (TPUs), Datenmasse und gigantischer Distribution. Durch die neuen AI Overviews behält Google die Nutzer direkt auf der eigenen Plattform – für den „Rest des Webs“ bedeutet das schmerzhafte Traffic-Einbrüche.

Während die USA hunderte Milliarden in Rechenzentren pumpen, kopieren und destillieren chinesische Anbieter die US-Modelle. Sie bieten ähnliche Leistung für einen Bruchteil der Kosten an und werden so zum Discount-Lieferanten.

Ein dringender Appell an alle Führungskräfte: KI vernichtet nicht primär Einstiegsjobs. Im Gegenteil: Wer jetzt keine jungen Talente mehr einstellt, verliert den Anschluss. Es sind die Juniors, die KI-nativ arbeiten und dieses Know-how als Multiplikatoren in die Unternehmen bringen.

Scott Galloway – "Predictions 2026" & das Ende der Rechenzentren-Blase

Scott Galloway machte deutlich, dass KI nicht automatisch jede Infrastrukturwette rechtfertigt. Seine These zur Data-Center-Bubble war ein Gegenpol zum aktuellen Investitionsrausch. Für Marketingteams steckt darin eine praktische Botschaft: KI-Budgets müssen an konkreten Prozessen hängen, nicht an der Angst, einen Trend zu verpassen. Sein vielleicht wichtigster Appell an die rein digital denkende Marketing-Bubble: Bei all dem Tech-Fokus bleibt die analoge Welt entscheidend – echte Beziehungen und das Erleben in der realen Welt sind durch nichts zu ersetzen.

Westermeyer & Eisenbrand: State of the Internet 2026

Die Halle bebte, doch auf der Bühne herrschte Realismus statt Hype. Philipp Westermeyer machte direkt die Dimensionen klar: Während Big Tech 800 Milliarden Dollar in die KI-Infrastruktur pumpt, läuft ein gegenteiliger Trend ins Analoge. Der Paradox-Trend 2026: In einer digital gesättigten Welt boomen physische Erlebnisse wie Themenparks oder – kein Witz – Hochzeiten als organische Reichweiten-Garanten.

Roland Eisenbrand lieferte dazu die operativen Überlebensstrategien für das digitale Ökosystem:

  • Zitierfähig werden: Google behält den Traffic durch AI Overviews zunehmend bei sich. Die Antwort: Chunking und Listicals. Wir brechen Inhalte in atomare Fakten-Häppchen auf, damit die KI uns als Quelle wählt. Geheimtipp YouTube SEO: Die KI „sieht“ keine Videos – sie liest Transkripte. Wer seine Transkripte und Kapitelmarken nicht optimiert, existiert für die Suche nicht mehr.
  • Reddit als SEO/GEO-Goldmine: Google vertraut der „menschlichen“ Meinung auf Reddit mehr als jeder Affiliate-Seite. Marken müssen hier weg vom Sales-Push und rein in den echten Experten-Dialog. Community-Building ist 2026 kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein essenzieller Trust-Anker.
  • Microshows statt Werbung: Da der Feed zu 93 % algorithmisch gesteuert wird, ist die organische Reichweite über Freunde Geschichte. Die Lösung: 60- bis 180-sekündige Serienformate. Nur wer durch serielle Wiedererkennbarkeit den Algorithmus füttert, bleibt im Gedächtnis der Zielgruppe hängen.

Petra Scharner-Wolff und Philipp Justus: Agentic Commerce verändert den Handel

Petra Scharner-Wolff von der Otto Group und Philipp Justus von Google griffen auf der HBO Max Stage eines der spannendsten Commerce-Themen der OMR 2026 auf: Agentic Commerce. Shops müssen nicht mehr nur Menschen überzeugen. Sie müssen auch von KI-Systemen verstanden, bewertet und ausgewählt werden. Das betrifft Produktdaten, Verfügbarkeit, Preise, Lieferoptionen, Bewertungen, Rückgaberegeln und Markenvertrauen.
Für Commerce-Teams heißt das: Der schönste Shop lässt Potenzial liegen, wenn die Datenbasis nicht sauber ist. Agentic Commerce belohnt Klarheit, Struktur und Verlässlichkeit. Wer maschinenlesbar besser aufgestellt ist, bekommt einen Vorteil an genau der Stelle, an der künftig Kaufentscheidungen vorbereitet werden.

Search, GEO & AI Visibility: Der Realitätscheck zwischen den Hallen

Zwischen vollen Bühnen, Expo-Trubel und der nächsten viel zu langen Warteschlange gab es auf der OMR 2026 auch diese Momente, in denen man merkt: Das hier ist nicht nur Zukunftsmusik. Das landet direkt im Arbeitsalltag.

Für uns galt das besonders bei den Sessions rund um Search, GEO und AI Visibility. Also genau dort, wo aus dem großen KI-Thema konkrete Sichtbarkeitsfragen werden.

Consumers are already there. Most brands aren’t.

Dieser Satz blieb hängen. Wendi Sturgis, SVP Sales EMEA bei Yext, machte deutlich: Nutzerinnen und Nutzer sind in der KI-Suche längst angekommen. Viele Marken arbeiten aber noch mit Sichtbarkeitslogiken, die aus den klassischen Rankings stammen. In einer Welt mit ChatGPT, Gemini und Co. beginnt Sichtbarkeit nicht nur mit Rankings, sondern auch damit, in KI-generierten Antworten zitiert zu werden.

Besonders relevant wird das bei lokalen Suchanfragen. KI-Systeme berücksichtigen Standort, Kontext und verfügbare Informationen über Unternehmen. Für Restaurants, Retail, Healthcare, Versicherungen, Autohäuser oder Dienstleister zählt damit nicht nur die eigene Website. Es zählt das gesamte Informationsbild im Netz: Standorte, Öffnungszeiten, Leistungen, Bewertungen, lokale Seiten, Listings und Drittquellen.

Die unbequeme Wahrheit: Eine Marke kann stark wirken und trotzdem von KI-Systemen falsch, unvollständig oder gar nicht ausgespielt werden.

Monitor, Structure, Distribute

Vor allem dieser Dreiklang ist im Gedächtnis geblieben:

Monitor, Structure, Distribute.

Also: KI-Sichtbarkeit messen. Daten maschinenlesbar strukturieren. Und diese Informationen konsistent über Website, lokale Profile, Listings, Reviews und relevante Drittquellen verteilen. Das klingt zunächst weniger spektakulär als die nächste große KI-Demo. Aber genau hier liegt der operative Hebel.

Yexts eigene Forschung zeigt, wie stark Datenkonsistenz auch klassische lokale Sichtbarkeit beeinflusst: In einer Analyse von 21,6 Millionen lokalen Suchergebnissen rankten aktiv gemanagte Unternehmensdaten im Schnitt 2,71 Positionen besser; in besonders kompetitiven Märkten lag der Vorteil bei 6,20 Positionen.

Das ist der Punkt, an dem SEO und GEO zusammenlaufen. Saubere Daten helfen Google, Menschen und KI-Systemen. Sie sind kein Hygiene-Thema im Backend. Sie werden zur Sichtbarkeitsinfrastruktur.

GEO ist kein SEO mit neuem Etikett

GEO lässt sich nicht einfach als „SEO für ChatGPT“ abhaken.

Die Sessions von Yext, SIGNAL IDUNA und PEEC AI zeigten, dass generative Systeme unterschiedlich arbeiten. Eine Marke kann in einem Modell regelmäßig auftauchen und in einem anderen kaum stattfinden. Quellenlogiken, Branchenkontext, Reviews, Drittseiten, Website-Inhalte und Plattformsignale werden nicht überall gleich gewichtet.

Yext hat dafür 17,2 Millionen KI-Zitationen aus vier großen Modellen analysiert. Das Ergebnis: Citation-Verhalten unterscheidet sich deutlich je nach Modell, Branche und Quellentyp.

Daraus folgt nicht, dass SEO ersetzt wird. Es folgt, dass SEO und GEO in einem synergetischen Verhältnis stehen. SEO liefert die technische, strukturelle und inhaltliche Grundlage. GEO erweitert diese Grundlage um Modellabdeckung, Zitierfähigkeit, Quellenqualität und Kontextualität.

AI Search 2026: Was praktisch funktioniert

Malte Landwehr von PEEC AI brachte die taktische Ebene rein. Seine OMR-Session drehte sich um die Frage, welche Content-Formate und Seitenstrukturen in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews tatsächlich zitiert werden.

Es bleibt vor allem hängen: Es gibt nicht die eine Maßnahme für alle LLMs und alle Branchen.

Was helfen kann und aktuell funktioniert: Vergleichsinhalte, strukturierte Seiten, Reviews und Ratings, aktuelle Jahresbezüge, relevante Drittquellen, Listicles, Advertorials und das gezielte Schließen von Source Gaps.

Autorität entsteht nicht durch mehr KI-Output

Britta Behrens zeigte auf der Yellow Stage, warum LinkedIn für Sichtbarkeit in KI-Systemen relevanter wird. Semrush hat 89.000 LinkedIn-URLs und 325.000 Prompts über ChatGPT Search, Google AI Mode und Perplexity analysiert. LinkedIn war in diesem Datensatz die zweitmeistzitierte Domain und erschien im Schnitt in 11 Prozent der KI-Antworten.

Das heißt aber nicht: mehr posten, mehr automatisieren, mehr KI-Text in den Feed kippen.

Es heißt: echte Expertise wird sichtbarer.

Thought Leadership, klare Positionen und fachlich hilfreiche Inhalte werden wichtiger, weil sie nicht nur Menschen erreichen, sondern auch Teil des digitalen Quellenraums werden.

KI frisst SaaS

Aber was passiert eigentlich auf der anderen Seite – in den Tools und Plattformen, die Marketer täglich nutzen? Am zweiten Tag zog es uns auf den Yellow Stage, wo Marvin Müller und Felix Rahlmeyer von OMR Reviews den „State of SaaS“ präsentierten – und mit einer Folie die halbe Halle aufweckten. Die Zahlen der Software-Plattform OMR Reviews waren eindeutig: KI-Agenten verzeichnen +108% Wachstum im Jahresvergleich, KI-Sales Assistants sogar +162%. Auf der anderen Seite: KI-Bildgenerierung -83%, KI-Textgenerierung -72%.

Der Hype-Zyklus läuft durch.
Die Botschaft dahinter war so simpel wie radikal: Build with AI, not against it. Replace work, not just software. Es geht nicht mehr darum, ein weiteres Tool in den Stack zu integrieren – es geht darum, zu hinterfragen, welche Arbeit überhaupt noch von Menschen erledigt werden muss. Für uns als digitalagenten eine Frage, mit der wir täglich konfrontiert sind – und die wir lieber aktiv beantworten als passiv erleben wollen.

Acts, Prominenz & Künstler auf der OMR 2026

OMR wäre nicht OMR, wenn zwischen KI-Keynotes, Search-Panels und Masterclasses nicht plötzlich Tom Brady, Heidi Klum, Rezo oder Mark Forster auftauchen würden. Genau diese Mischung macht das Festival aus: Fachmesse, Klassentreffen, Popkultur-Moment und Networking-Maschine in einem.

Strategische Einblicke durch internationale Gäste

  • Tom Brady: Der siebenfache Super-Bowl-Gewinner sprach über Leadership, Team-Psychologie und die Notwendigkeit einer klaren Strategie für langfristigen Erfolg – Learnings, die sich direkt auf Unternehmensstrukturen übertragen lassen.
  • Heidi Klum: Im Fokus ihres Panels stand die Architektur globaler Personalbrands. Sie erläuterte die Relevanz von Marken-Konsistenz und Anpassungsfähigkeit im digitalen Wandel.
  • Rezo: Der Creator diskutierte die Rolle digitaler Reichweite in gesellschaftlichen Diskursen und die fortschreitende Professionalisierung der Creator Economy.

Das musikalische Rahmenprogramm

  • Pop & Rap: Mark Forster präsentierte sich mit einer klanglichen Neuausrichtung, während SSIO und die Newcomerin ZAH1DE Deutschrap vertraten.
  • Elektronik & Night-Sessions: Für die musikalische Untermalung der Abendveranstaltungen sorgten David Puentez, Drunken Masters, Miami Lenz sowie RICE & STEW.
  • Tradition: Wie in den Vorjahren ergänzte Oli.P das Programm.

Diese Mischung unterstreicht den Festival-Charakter der OMR und schafft ein Umfeld, das über eine reine Fachmesse hinausgeht und Raum für informellen Austausch und Networking bietet.

Jedes Jahr wortwörtlich ein Fest: Unser Fazit zur OMR

Die OMR 2026 hat verdeutlicht, dass die Phase des reinen Experimentierens mit neuen Technologien vorbei ist. Die Veranstaltung bot eine fundierte Mischung aus zukunftsweisenden technologischen Ansätzen und operativ umsetzbaren Business-Strategien. Für digitalagenten steht fest: Die digitale Transformation beschleunigt sich, erfordert aber mehr denn je eine klare strategische Substanz und operative Exzellenz.

Die wichtigsten Take-aways für unsere Kunden

Um in der Marktdynamik des kommenden Jahres erfolgreich zu bestehen, lassen sich aus den Hamburger Tagen fünf zentrale Kernpunkte ableiten:

  1. SEO und GEO als Synergie mit jeweils Eigenheiten: Klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Generative Engine Optimization (GEO) sind keine Gegensätze. Sie müssen Hand in Hand gehen und spezifisch ergänzt werden, um sowohl in traditionellen Suchergebnissen als auch in generativen Antworten der KI-Modelle stattzufinden.
  2. Sichtbarkeit im neuen Search-Ökosystem: Die Integration von KI in Suchmaschinen (AI Overviews, ChatGPT Search) verändert das Klickverhalten massiv. Wer hier sichtbar bleiben will, muss zwei Bedingungen erfüllen: kompromisslose Datenqualität sowie Zitierbarkeit für die KI-Crawler und einen echten, einzigartigen Mehrwert für den Endnutzer.
  3. Agentic AI – Von der Antwortmaschine zur Ausführung: KI wird 2026 nicht mehr nur als reiner Ideengeber oder Textassistent genutzt. Der Trend geht klar zur „Agentic AI“ – autonomen Systemen, die komplexe Workflows eigenständig abwickeln und Aufgaben zielorientiert ausführen.
  4. Qualität als Differenzierungsmerkmal: In einer Flut von KI-generiertem Content steigt der Wert von exzellentem, handgemachtem und verifiziertem Inhalt. Qualität ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern die einzige Möglichkeit, sich in gesättigten Märkten noch abzuheben.
  5. Vertrauen und Community: Trotz aller technologischen Fortschritte bleibt der Faktor Mensch entscheidend. In einer zunehmend automatisierten Welt werden Marken gewinnen, die durch Vertrauen, Transparenz und eine starke Community eine echte Bindung zu ihren Kunden aufbauen.
    Die OMR 2026 war für uns ein wertvoller Impulsgeber. Die gewonnenen Insights fließen direkt in die strategische Beratung und die operative Umsetzung der Kundenprojekte ein.

Die OMR 2026 war für uns ein wertvoller Impulsgeber. Die gewonnenen Insights fließen direkt in die strategische Beratung und die operative Umsetzung der Kundenprojekte ein.

Jetzt geht es an die Umsetzung.

Christian Schreiber

Christian Schreiber

Gründer & Geschäftsführer

Christian Schreiber ist Gründer und Geschäftsführer der digitalagenten GmbH. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Digitalbranche treibt er in der Rolle des CTO die strategische und technologische Entwicklung des Unternehmens voran.